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Orkanartiger Sturm mit Hagel

Am 14. Juli abends hat uns ein Sturm getroffen, der wirklich heftig war und einige Schäden verursacht hat. Gott sei Dank ist unser Haus heil geblieben, nur etliche Bäume hat es erwischt und in unserem neu angelegter Garten die Tomaten, Peperoni, Zucchetti und Melonen verhagelt. Gerade, wo wir uns gerade gefreut haben, dass 1. wir das erste garteneigene Gemüse ernten können und 2. wir mit dem Aufräumen des Umschwungs soweit waren, dass wir uns ein paar freie Tage gönnen wollten. Nur gut, dass die neuen Fenster bereits eingebaut waren. Unsere Nachbarn hatten richtig viel Wasser in den Häusern, welches durch die alten Fenster und Türen eingedrungen ist. 

Die Fotos sind am nächsten Tag entstanden, bei Sonnenschein und alles so friedlich. Man hat sich kaum vorstellen können, was am Abend vorher für ein Inferno war. 

Unsere eigene Zufahrtsstrasse war nicht mehr befahrbar, überall lagen umgestürzte Bäume. Die beiden Feigenbäume hinter dem Haus waren geknickt. Ein grosser Baumnussbaum hat es gespalten und die beiden Spitzen der Tannen vor unserem Haus hingen runter. Wir waren fassungslos und uns wurde bewusst, was es heisst, eigenes Gelände zu besitzen, welches auch wieder aufgeräumt werden muss.

Marco hat viele Stunden investiert, um mit der Motorsäge erstmal das Gröbste zu beseitigen.  

Unser kleines ausgetrocknetes Bachbett hat die Menge an Wasser nicht fassen können. Da wurde soviel Erde und Schlamm mitgeschwemmt, dass das Betonrohr, welches unter dem Weg durchgezogen ist, im Nu verstopft war und das ganze Wasser über die Wiese und dann in einem Sturzbach die Strasse hinunter geflossen ist. Unten an der Hauptstrasse hat sich dann der Schlamm und Kies gesammelt und wir mussten alles wegräumen. Das war wirklich harte Knochenarbeit. 

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Madeleine Tinner

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